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Das Kloster Gradac ist Ende des 13. Jh. entstanden als Stiftung der
Königin Helena von Anjou. Über dieses Kloster, welches einst den
fünften Rang unter den serbischen Klöstern einnahm, gibt es nur
spärliche schriftliche Überlieferungen. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg
eine dachlose Kirchenruine, z.T. von angeschwemmtem Schlamm bedeckt,
verdankt Gradac sein heutiges Aussehen fast ausschließlich den
archäologischen Arbeiten vor Ort.
Anhand des gefundenen Materials konnte man noch 700 Jahre nach seiner
Entstehung genau die Größe, Form, sowie die
Konstruktionsdetails wiederherstellen. Das vorliegende Buch legt ein
Zeugnis von dieser minutiösen Arbeit ab.
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