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Kulturelle Informationen | ||||||
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Diana (Karatas)
Römisches und frühbyzantinisches Castrum
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| Dokumentationszentrum Diana: www.ccdiana.org.yu | ||
| Natioanlpark Djerdap: www.npdjerdap.co.yu | ||
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| Verweise zu Literatur über dieses Thema finden Sie am Ende dieser Seite. | ||
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Das Militärlager war zwischen dem 1. und
dem 6. Jh. in Gebrauch. In diesem
Zeitraum durchlief es Veränderungen in mehreren
Bauphasen. Die erste Fortifikation (aus Holz und
Erde gebaut) entstand zwischen Anfang und Mitte des
1. Jh.. Sie war nahezu quadratisch im
Grundriß (110 x 95 m) und hatte vier
Eingangstore, flankiert von eckigen Türmen.
Die Entstehung der ersten Befestigung aus Stein wird
in die Zeit Trajans datiert (Ende 1. /
Anfang 2. Jh.). Das Lager wurde auf
140 x 134 m erweitert und die Türme
von der Innenseite verstärkt. In der Zeit
zwischen dem 2. und 4. Jh. kam es
zu mehreren größeren Umbauarbeiten, die
eine weitere Verstärkung der Tore, sowie
Anbauten an den Türmen beinhalteten. Nach der
Zerstörung durch die Hunnen im 5. Jh.
erlebte das Lager eine letzte Erneuerungsphase unter
Justinian ca. 530, in der das ursprüngliche
Mauerwerk auf 3 m Stärke ausgebaut wurde.
Noch in demselben Jahrhundert wurde das castrum
vor dem Einfall der Awaren und Slaven endgültig
verlassen. |
Trajans HinterlassenschaftDie Bautätigkeit des Imperators Trajan in dieser Gegend ist besonders hervorzuheben.Einige Kilometer westlich von Diana steht die Tafel Trajans - Tabula Traiana. Aufgestellt im Jahr 100 n. Chr. erinnert sie an Beendigung der Bauarbeiten an einem Abschnitt der "Römischen Straße", den Trajan als Vorbereitung zum Krieg gegen Dakien bauen ließ. (Zuvor haben an der Straße auch Tiberius, Claudius und Domitian gebaut, wovon die entsprechenden Täfeln, eingemeißelt in die Klippe bei Gospodjin Vir, zeugen.) Von den vielen römischen Lagern, Türmen, Wachposten und der Straße selbst ist heute leider nicht mehr viel zu sehen. Die meisten dieser Lokalitäten wurden beim Bau der Staudämme an der Donau überflutet. Bis heute fehlt auch eine Kennzeichnung der Stellen, wo sie sich einst befanden. |
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Eine Darstellung dieser Brücke ist auf
der Trajanssäule auf dem
Forum Romanum zu sehen. Die Reste (oben im Bild) sind alles, was vor Ort noch von der Brücke übrig geblieben ist. |
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