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Kulturelle Informationen | ||||||
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Romuliana (Gamzigrad)Palast des Römischen Imperators Galerius (305311) |
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| Offizielle Romuliana-Seite: www.narodnimuzejzajecar.org.yu/romuliana.htm | |||
| Seite des Volksmuseums in Zajecar: www.narodnimuzejzajecar.org.yu | |||
| Verweise zu Literatur über dieses Thema finden Sie am Ende dieser Seite. | |||
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AusgrabungenDie Lokalität Romuliana (Gamzigrad) befindet sich ca. 7 km südwestlich von Zajecar.Entdeckt wurde sie noch Mitte des 19. Jh., aber über den Zweck und Funktion des Baues konnte man nur Vermutungen anstellen. Man hielt es am ehesten für ein castrum. Von dieser Annahme sind auch die Archäologen ausgegangen, die 1953 mit Ausgrabungen begonnen haben. Als aber immer mehr wertvolle Mosaiken, Wandfresken und Teile der Skulpturen aus Marmor und Porphyr ans Tageslicht kamen, wurde allmählich klar: Es mußte sich hier um etwas Bedeutenderes handeln, als ein castrum oder die Residenz eines Militärbefehlshabers. Dragoslav Srejovic, der bis 1993 die Ausgrabungen leitete, war unter den ersten, die in Gamzigrad einen kaiserlichen Palast vermuteten. Er wurde in seiner Annahme bestätigt, als 1984 eine Archivolte mit der eingemeißelten Inschrift Felix Romuliana gefunden wurde. Somit wurde der Bau als Residenz des Imperator Galerius (der aus dieser Gegend stammte) identifiziert, die er nach seiner Mutter Romula so benannt hatte. Bei den zwischen 1989 und 1993 durchgeführten Ausgrabungen konnten auf dem nahgelegenem Hügel auch zwei Mausoleen freigelegt werden, in denen Romula (306) und Galerius (311) beigesetzt worden waren. |
RomulianaMan unterscheidet deutlich zwei um die ganze Anlage herumführende Befestigungen: eine ältere aus ca. 300 (die ein Gebiet von 3,80 ha umfaßt) und eine jüngere aus ca. 306, die ein etwa 4,50 ha großes Gebiet umschließt.Mit einer Breite von 3,60 m war die Mauer der jüngeren Befestigung doppelt so dick, wie die der älteren; mit insgesamt 20 Türmen hatte sie im Vergleich zu der älteren je 2 mehr an jeder Seite. An den Ecken standen die gewaltigsten Türme - mit einem Durchmesser von 26 m. |
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Auf einem Hügel etwa 1000 m von der
befestigten Anlage entfernt, befinden sich die
Mausoleen des Galerius und seiner Mutter, sowie
Konsekrationsdenkmäler an den Stellen, an
denen eine symbolische Leichenverbrennung der in
den Mausoleen beigesetzten Personen stattfand. Alle vier Bauten wurden beim Einbruch der Hunnen im 5. Jh. zerstört und geplündert und die Steine beim Aufbau des frühbyzantinischen Romuliana verwendet. Dennoch erlauben die Funde aus der unmittelbaren Nähe eine relativ sichere Rekonstruktion. |
KunstIn Romuliana wurden Fragmente von ca. hundert Marmor- und Porphyrskulpturen gefunden, die nach dem Vorbild griechischer Skulpturen aus dem 5. und 4. Jh. v. Ch gefertigt worden waren. Sie zeugen von der hohen künstlerischen Fertigkeit ihrer Schöpfer. |
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Auch Wandmalerei ist in Romuliana sehr
beliebt gewesen: Selbst die Fassaden und die
Wände der Säulenhallen waren bemalt.
Der größte Teil der erhaltenen Fresken
befand sich in den Gebäuden des
Palastkomplexes. |
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Dem gegenüber ist architektonischer Schmuck, wie
generell in den Palästen in Serbien, nur
spärlich vorhanden. Zu den bedeutendsten Beispielen gehören die schon erwähnte Archivolte mit der Inschrift Felix Romuliana und die Darstellung der Tetrarchen in den Medallions auf einem Pilaster. |
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Die Ausgrabungen in 2002 haben Funde ans Licht gebracht, aufgrund derer
die Archäologen vermuten, in Romuliana könnten sich die Goten
nach dem Einfall in die Balkanhalbinsel im 5. Jh.
für längere Zeit niedergelassen haben. Sie hoffen, daß weitere Entdeckungen dieser Art eine Rekonstruktion des Lebens in Romuliana nach der antiken Zeit ermöglichen werden. |
| Sobald wir weitere Informationen über diese aktuellen Forschungsergebnisse erhalten, werden wir sie hier anfügen. |
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Fundstücke können im Volksmuseum in Zajecar
besichtigt werden. |
| Im Juni 2007 ist die Romuliana in die UNESCO Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. |
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Wenn Sie sich für Romuliana interessieren, können Sie hier nach Büchern zu diesem Thema suchen: Suche starten |
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Daneben empfiehlt es sich, auch in den Inhaltsverzeichnissen der Zeitschriften 'Starinar' und 'Saopstenja' nach entsprechenden Artikeln zu suchen. Hierzu verwenden Sie am besten unsere Volltext-Suche |
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